Diagnostik

Anamnese:
An erster Stelle steht das Gespräch (Anamnese) mit dem Patienten über seine Beschwerden mit verschiedenen Fragen. Dabei ist die besondere Fragetechnik des Arztes (z. B. warum?, wo?, wie?, in welchem Zusammenhang? etc.) von besonderer Bedeutung. Eine manifeste Allergie liegt nur dann vor, wenn nicht nur die Hauttestung auf z. B. Gräserpollen positiv ist, sondern auch die Art der Beschwerden z.B. an Nase und Augen im Sinne eines „Heuschnupfens“ festzustellen sind.

Hauttestungen:

  • Prick – Test
  • Intracutan – Test
  • Scratch – Test
  • Reibe – Test
  • Epikutan – Test
  • Testung von Nahrungsmittelzusatzstoffen (Konservierungsmittel, Farbstoffe, etc.)
  • Testung von Gewürzen und mitgebrachten Nahrungsmitteln

Provokations – Testungen

  • nasal
  • konjunktival
  • oral
  • subkutan

Blutanalyse

  • RAST (CAP) – Untersuchung auf Gesamt-IgE
  • RAST (CAP) – Untersuchung auf spezifisches IgE

Allergen – Karenz – Versuch:

  • Durch Meidung eines festgestellten Allergens wird beobachtet, ob die beklagten Beschwerden sich bessern. So wird z. B. bei einer Nahrungsmittelallergie das verdächtige Allergen gemieden, um festzustellen, ob die beklagten Beschwerden abklingen oder verschwinden.

Expositionstest:

  • Manche Medikamente, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe müssen eingenommen werden, um entsprechende Reaktionen herauszufinden.
 
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