Hautkrebsvorsorge Hautkrebs

Beide Hautkrebsarten (der schwarze und der helle Hautkrebs) haben in den letzten Jahren in der deutschen Bevölkerung drastisch zugenommen, sodass der Hautkrebsvorsorge eine besondere Bedeutung zukommt.
Allein seit 1970 hat sich die Zahl der Fälle verfünffacht auf ca. 14.000 Neuerkrankungen für den schwarzen Hautkrebs und auf 300.000 Neuerkrankungen für den hellen Hautkrebs pro Jahr. Wird der Hautkrebs zu spät erkannt, kann er zur tödlichen Gefahr werden.

Der schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom, ist eine sehr gefürchtete Tumorart, die durch die Möglichkeit der Ausbildung von Metastasen (Absiedlungen) in entfernten Organen (Lymphknoten, Lunge, Gehirn, Leber) zu tödlichen Komplikationen führen kann. Früh erkannt ist das maligne Melanom jedoch gut heilbar.

Der helle Hautkrebs tritt in mehreren Formen auf und zwar als:

  • aktinische Keratosen (frühe Form eines Plattenepithelkarzinoms)
  • Morbus Bowen ( oberflächliche, spezielle Form des Plattenepithelkarzinoms)
  • Plattenepithelkarzinom (auch als Spinaliom bezeichnet), die fortgeschrittene Form besitzt die Fähigkeit zur Metastasenbildung
  • Basalzellkarzinom = Basaliom wird unterteilt in 3 Formen, das oberflächliche, das knotig solide und das sklerosierende Basaliom. Es ist gefürchtet, insbesondere wegen der Fähigkeit, in zerstörerischer Weise in tiefe Gewebsstrukturen unkontrolliert einzuwachsen. Hierbei ist jedoch eine Metastasenbildung (Ausbildung von Absiedlungen in entfernten Organen) nicht möglich.

Die steigende Zahl von Hautkrebserkrankungen ist im Wesentlichen auf 3 Faktoren zurückzuführen:

  • steigendes Lebensalter in der Bevölkerung
  • älter werdende Bevölkerungsteile, die keinen wesentlichen Sonnenschutz, insbesondere auch in der Jugend, durchgeführt haben
  • stärkere Sonnenexposition durch geändertes Freizeitverhalten (z. B. häufige Flugreisen in südliche Länder, Tennis, Golf, Fußball, Beach-Volleyball, Skifahren etc.)

Weitere Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs sind wie folgt:

  • große Anzahl von Muttermalen
  • heller Hauttyp
  • helle oder rötliche Haare
  • häufige Sonnenexposition (Sportler, Landarbeiter, häufig ungeschützte Sonnenexposition bei Urlauben im Süden)
  • Sonnenbrandreaktion insbesondere auch in der Kindheit und Jugend
  • Immunsuppression bei Patienten mit Organtransplantationen
 
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